Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) ist die größte und bekannteste Wespenart in Deutschland. Sie genießt den Ruf, hochgefährlich zu sein, ist aber entgegen der landläufigen Meinung weniger aggressiv als ihre kleineren Verwandten. Hornissen sind jedoch streng geschützt, was den Umgang mit ihnen juristisch komplex macht.

Sie haben ein auffällig großes Nest bemerkt und auch die Bewohner scheinen größer als normale Wespen? Dabei könnte es sich um Hornissen handeln. Das Wichtigste in diesem Fall ist: Hornissen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Die selbstständige Tötung, Fang oder Entfernung eines Nestes sind ohne behördliche Genehmigung verboten und kann hohe Bußgelder nach sich ziehen. Hier finden Sie alle relevanten Informationen, um richtig und sicher mit einer Nistsituation umzugehen.
Die in Deutschland heimische Art ist die Europäische Hornisse (Vespa crabro). Sie gehört zur Familie der Echten Wespen, unterscheidet sich jedoch stark von der Deutschen oder Gemeinen Wespe.
Auf den ersten Blick können Hornissen mit großen Wespen verwechselt werden, doch es gibt deutliche Merkmale:
Zudem hat sich in Deutschland auch die Asiatische Hornisse ausgebreitet. Bisher kommt sie nur in vereinzelten Regionen, vor allem und West- und Süddeutschland vor. Sichtungen sind mittlerweile nicht mehr meldepflichtig, helfen aber bei der Beoabachtung der Ausbreitung. Mehr über die Asiatische Hornisse und Meldestellen für Ihr jeweiliges Bundesland finden Sie in unserem Ratgeber zur Asiatischen Hornisse.
Hornissen sind staatenbildende Insekten mit einem einjährigen Zyklus. Die Königin gründet im Frühjahr den Staat, der im Sommer wächst und im Spätherbst, spätestens nach dem ersten Frost, abstirbt. Nur die Jungköniginnen überwintern und gründen im nächsten Jahr neue Völker.
Entgegen dem Mythos, dass sieben Hornissenstiche ein Pferd und drei einen Menschen töten können, ist das Gift der Hornisse nicht toxischer als das von Bienen oder Wespen. Es ist chemisch sogar weniger aggressiv. Durch den größeren Stachel wird jedoch eine höhere Dosis injiziert, weshalb der Stich oft als schmerzhafter empfunden wird.
Aufgrund ihres strengen Schutzstatus dürfen Hornissen und ihre Nester weder getötet noch entfernt werden.
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