Die häufigsten Schädlinge 2025 – ein klarer, aber verschobener Spitzenmix
Betrachtet man den bundesweiten Schädlingsmix des Jahres 2025, zeigt sich ein weitgehend stabiles Gesamtbild – jedoch mit Verschiebungen innerhalb einzelner Kategorien. Wie bereits in den Vorjahren führen Wespen und Bettwanzen die Statistik an. Wespen bleiben mit 30 Prozent aller Anfragen der häufigste Schädling in Deutschland, obwohl ihr Anteil im Vergleich zum Vorjahr sank (2024: 34 Prozent). Bettwanzen folgen mit 19 Prozent und legen damit leicht zu (2024: 18 Prozent) – eine Tendenz, die sich bereits seit einigen Jahren erkennen lässt.

Mehrere andere Schädlingsarten verzeichnen jedoch auffällige Veränderungen:
- Silberfische und Papierfischchen holen so weit auf, dass sie sich in 2025 unter den häufigsten Schädlingsarten befinden (von 4 Prozent auf 6 Prozent) – gleichauf mit Mäusen.
- Ameisen steigen leicht an (+1 Prozentpunkt) und gehören damit zu den wachstumsstärksten Kategorien. Vor allem regional sind hier starke Entwicklungen sichtbar.
- Eichenprozessionsspinner legen von 0,3 auf 1,0 Prozent zu – ein mehr als dreifacher Zuwachs, wenn auch weiterhin im marginalen Bereich in Bezug auf das Gesamtvolumen.
- Gleichzeitig gehen klassische Hygieneschädlinge und “Dauerbrenner” wie Ratten, Mäuse und Schaben leicht zurück.
Insgesamt verschiebt sich der Schädlingsmix damit etwas weg von wenigen dominanten Einzelarten hin zu mehr Vielfalt – insbesondere Innenraumschädlinge wie Fischchen und Ameisen gewinnen klar an Relevanz. Dieser Überblick schafft den Rahmen für die detaillierten saisonalen und regionalen Analysen im weiteren Verlauf des Reports.
Deutschland im Jahresverlauf: Ein Schädlingsjahr mit frühem Saisonstart
Während die Anfragen in 2024 ab Jahresbeginn kontinuierlich Fahrt aufnahmen und ihren Höhepunkt im August erreichten, zeigt sich 2025 ein anderes Bild:
- Im Juni 2025 kommt es zu einem deutlichen, abrupten Anstieg der Anfragen
- Juni und Juli sind die stärksten Monate
- Die Nachfrage flacht danach zwar ab, bleibt aber bis Jahresende stabiler als im Vorjahr
Ein maßgeblich treibender Faktor für diese Entwicklung sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die deutlich höheren Durchschnittstemperaturen im Juni 2025 (18,5 °C vs. 16,8 °C, Quelle: Statista). Die frühe Wärme gibt insbesondere Insektenarten einen Entwicklungsvorsprung, der sich im Frühsommer als starker Anstieg der Anfragen zeigte.

Danach jedoch sank die Temperatur wieder, wohingegen 2024 der August mit durchschnittlich 20 °C eine deutlich höhere Spitzentemperatur aufwies (im Vergleich zu 18,2 °C in 2025, Quelle: Statista).
Wespen wieder häufigster Schädling – jedoch mit Verschiebungen
Wespen bleiben auch 2025 der am häufigsten gemeldete Schädling in Deutschland. Rund 30 Prozent aller Anfragen entfallen auf Wespenbefälle. Damit liegen sie leicht unter dem Vorjahresniveau, bleiben aber klar auf Platz 1 im Schädlingsranking.

- 2024: Hauptsaison Juli & August (Hochsommer)
- 2025: Hauptsaison Juni & Juli (Frühsommer)
Dabei wird Brandenburg Bundesland mit dem höchsten Wespenanteil. Im Vergleich zu andern Schädlingen führen Wespenanfragen hier deutlich mit 41 Prozent aller Schädlingsanfragen in diesem Bundesland. Großstädte wie Berlin weisen dagegen traditionell sehr niedrige Werte auf (16 Prozent aller Schädlingsanfragen). Betrachtet man die Fallzahlen der einzelnen Bundesländer (Aufteilung der Anzahl aller Wespenanfragen auf die Bundesländer), kommen die meisten Wespenanfragen aus den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, wo der Wespenanteil traditionell sehr hoch ist.
Bettwanzen: Früher, länger und zunehmend ein urbanes Phänomen
Bettwanzen belegen bundesweit erneut Platz zwei und zeigen 2025 mehrere auffällige Entwicklungen:
- leichter Anstieg im Anteil am Schädlingsgesamtmix
- frühere Hauptsaison: Juni, Juli und erneut September (Sommerferien- und Hauptreisezeit der Deutschen)
- stabile Nachfrage im Winter: selbst im November und Dezember bleiben die Anfragen auffällig hoch
- 2024 war das Frühjahr intensiver – diese Frühjahrspräsenz ist 2025 schwächer ausgeprägt

Dabei bleibt Berlin klarer Hotspot der Bettwanzenproblematik: Ein Drittel aller Bettwanzenanfragen kommen aus der Hauptstadt (4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr). Auch der Schädlingsbekämpfer und Geschäftsführer der Schädlingsbekämpfungsfirma SafeHome, Habib Fekih, bestätigt diese Entwicklung in der Praxis: “Gerade in urbanen Ballungsräumen sehen wir seit mehreren Jahren eine kontinuierliche Zunahme [von Bettwanzenfällen], die durch Faktoren wie hohe Mobilität, Reisetätigkeit, Wohnraumnutzung mit hoher Fluktuation sowie Nachverdichtung in Mehrfamilienhäusern begünstigt wird. Auffällig ist dabei, dass Bettwanzenfälle zunehmend auch in Wohnanlagen auftreten, die früher nicht als klassisch „gefährdet“ galten.”
Fischchen auf dem Vormarsch
Silber- und Papierfischchen verzeichnen 2025 bundesweit einen spürbaren Anstieg. Besonders die Silberfischchen haben in vielen Regionen sichtbar zugelegt und sich zu einem Alltagsproblem entwickelt. Sie kommen wegen der verbleibenden Restfeuchtigkeit besonders häufig in Neubauten auf und entwickeln sich dort nicht selten zu einem Gebäudeweiten Problem. Aber auch Papierfischchen treten immer häufiger auf und werden auch zunehmend erst genommen. “Gerade das Papierfischchen entwickelt sich in vielen Regionen vom Randthema zu einem dauerhaften Problem.”, teilt Schädlingsbekämpfer Habib Fekih uns dazu mit.
Ein Großteil der Fischchen-Meldungen kommt aus den Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen (zusammen ein Viertel aller Anfragen). In einzelnen Bundesländern haben die Fischchen einen besonders hohen Anteil am Schädlingsmix und gehören inzwischen zu den Top 3 der gemeldeten Schädlinge. Diese Bundesländer sind Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen.
Stabile Gruppen: Ratten, Mäuse und Kakerlaken
Ratten, Mäuse und Kakerlaken zählen zu den häufigsten Schädlingen und sind daher bislang stabil in den Top 5 vertreten – mit Abweichungen in einzelnen Bundesländern. Diese Gruppen zeigen im Jahresvergleich im Bundesdurchschnitt nur geringe Bewegungen:
- Ratten: weitgehend stabil, leichte Schwankungen je Bundesland
- Mäuse: nahezu unverändert
- Kakerlaken: tendenziell leicht rückläufig
Eine Ausnahme bildet die Metropole Berlin, wo Kakerlaken im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt haben.
Regionale Analysen 2025
Zu regionalen Unterschieden haben wir ebenfalls unseren Partner SafeHome befragt. Die Firma hat Standorte in München, Augsburg, Frankfurt, Köln, Dresden sowie Berlin und erhält damit ebenfalls einen Überblick über regionale Unterschiede und Entwicklungen. “Dabei zeigt sich deutlich, dass sich Schädlingsarten, Saisonverläufe und Schwerpunkte je nach Region teils erheblich unterscheiden. Diese Unterschiede bestätigen die im Report dargestellten regionalen Verschiebungen im Schädlingsmix sehr deutlich.”, so Habib Fekih.
Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg zeigt sich 2025 ein deutlich veränderter Schädlingsmix. Zwar bleiben Wespen weiterhin die häufigste gemeldete Schädlingsart, ihr Anteil sinkt im Vergleich zum Vorjahr jedoch spürbar.

Gleichzeitig fällt ein markanter Anstieg bei den Ameisen auf: Ihr Anteil hat sich mehr als verdoppelt und macht das Bundesland zum stärksten Ameisen-Bundesland Deutschlands. Ein Fünftel aller Ameisenanfragen kommen 2025 aus Baden-Württemberg. Dies könnte mit den invasiven Arten, wie der Tapinoma Magnum, zusammenhängen, die sich zunehmend im Bundesland ausgebreitet hat. Die starke mediale Berichterstattung dazu, könnte zudem für eine stärkere Sensibilisierung der Bevölkerung gesorgt haben, die zu mehr Meldungen führte.
Die Bettwanzenanfragen liegen dagegen wie in den Vorjahren unter dem bundesweiten Durchschnitt. Das deutet darauf hin, dass urbane Faktoren wie Tourismus, eng bebaute Wohnstrukturen und hoher Wohnungswechsel – die Bettwanzen häufig begünstigen – in Baden-Württemberg weniger stark durchschlagen als in anderen Regionen.
Insgesamt zeigt das Land 2025 eine Verschiebung hin zu mehr Innenraumschädlingen und stärker saisonabhängigen Insektenarten, während urbane Trends weniger stark sichtbar sind.
Bayern
Bayern verzeichnet 2025 einen der stärksten Rückgänge im Bereich Wespenanfragen im bundesweiten Vergleich. Nachdem 2024 fast die Hälfte der Anfragen auf Wespen entfiel, sinkt der Anteil im Berichtsjahr auf rund ein Drittel. Bemerkenswert ist dabei, dass Bayern erstmals nicht mehr zu den Bundesländern mit sehr hohem Wespenanteil gehört, sondern sogar unterhalb des Bundesdurchschnitts liegt.

Bettwanzen nehmen anteilig leicht zu, bleiben jedoch weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt. Das weist darauf hin, dass sich Urbanisierungseffekte – wie man sie zum Beispiel in Berlin sieht – nur begrenzt auf den Freistaat übertragen.
Dafür zeigt sich ein deutlicher Aufwärtstrend bei Silber- und Papierfischchen. Diese befinden sich nun unter den Top-3 der gemeldeten Schädlinge im Bundesland und liegen spürbar über dem bundesweiten Durchschnitt. In vielen Wohnregionen Bayerns wird damit sichtbar, dass Innenraumschädlinge zunehmend relevanter werden, obwohl es sich auch um ein Bundesland mit vielen ländlichen Regionen handelt.
Berlin
Berlin bleibt 2025 unangefochtener Schwerpunkt der Bettwanzenproblematik in Deutschland. Mehr als ein Drittel aller bundesweiten Bettwanzenanfragen stammt aus der Hauptstadt. Obwohl der prozentuale Anteil im Schädlingsmix sinkt, kann nicht von einer Entspannung ausgegangen werden. Nach unserer Interpretation anhand der vollständigen Daten für Berlin ist der Rückgang vor allem auf eine Verschiebung des Schädlingsmixes (Vermehrte Zunahme anderer, weniger bedeutender Schädlinge) zurückzuführen.
Wespen spielen in Berlin erneut eine untergeordnete Rolle. Mit ihrem geringen Anteil bestätigt der Stadtstaat einmal mehr die klare Stadt-Land-Differenz dieser Schädlingsart.

Anfragen zu Kakerlaken steigen hingegen deutlich an. Die dichte Bebauung, viele Altbauten und hohe Bevölkerungsfluktuation begünstigen diese Entwicklung. Auch der Eichenprozessionsspinner nimmt in 2025 sichtbar zu – Berlin ist nach Brandenburg das bundesweit zweitstärkste Bundesland.
Insgesamt zeigt Berlin eine typische urbane Dynamik: Bettwanzen, Kakerlaken und Innenraumschädlinge dominieren, während naturraumgeprägte Arten wie Wespen deutlich seltener auftreten.
Brandenburg
Brandenburg weist 2025 mehrere Besonderheiten auf und zeigt einen Schädlingsmix, der sich klar vom Bundesdurchschnitt unterscheidet. Wespen legen im Vergleich zum Vorjahr zu und machen über 40 Prozent aller Anfragen aus. Dadurch wird Brandenburg zusammen mit Rheinland-Pfalz zu einem der wespenstärksten Bundesländer.

Auffällig ist die Position des Marders, der im Land 2025 der dritthäufigste gemeldete Schädling ist. Sein Anteil liegt doppelt so hoch wie der bundesweite Wert. Das deutet auf eine ausgeprägte Verbreitung in ländlichen und suburbanen Regionen hin.
Noch markanter ist die Entwicklung beim Eichenprozessionsspinner: Brandenburg ist mit Abstand das am stärksten betroffene Bundesland. Rund ein Viertel aller deutschlandweiten Anfragen stammen von hier. Zudem ist ein starker Anstieg im Vergleich zu 2024 sichtbar.
Währenddessen gehen Anfragen zu Ratten, Mäuse und Kakerlaken zurück und sind im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt deutlich unterrepräsentiert. Insgesamt zeigt Brandenburg ein Profil, das stark durch Natur- und Waldschädlinge geprägt ist und sich deutlich von urbanen Regionen unterscheidet.
Hessen
In Hessen zeigen sich 2025 überwiegend stabile Verhältnisse. Die Wespen bleiben wie im Vorjahr die dominierende Schädlingsgruppe, während Bettwanzen nahezu unverändert auftreten und dem bundesweiten Durchschnitt entsprechen.

Interessant ist der deutliche Anstieg der Silberfischchen, deren Anteil sich im Vergleich zu 2024 fast verdoppelt hat. Sie rücken damit in die Top 3 des Schädlingsgeschehens, über Ratten, Mäusen und Kakerlaken – obwohl auch Ratten einen leichten Anstieg zeigen. Kakerlaken, die im Vorjahr den Dritten Platz machten, gehen in 2025 spürbar zurück und liegen nun auf Niveau des Bundesdurchschnitts.
Niedersachsen
Niedersachsen zeigt 2025 einen dynamischen und deutlich veränderten Schädlingsmix. Wespen bleiben zwar die am häufigsten gemeldete Art, ihr Anteil sinkt jedoch leicht. Gleichzeitig verzeichnet das Land eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Rattenanfragen. Die Kakerlakenmeldungen sind dagegen stark zurückgegangen und liegen nur noch bei der Hälfte des Bundesdurchschnitts.

Auffällig in Niedersachsen ist der starke Anstieg der Silber- und Papierfischchen, die im Vergleich zum Vorjahr deutlich häufiger gemeldet wurden. Mit einem Unterschief von vier Prozentpunkten im Jahresvergleich liegt es unter den Bundesländern mit der Stärksten Zunahme dieser Schädlingsanfragen.
Nordrhein-Westfalen
Viele Tendenzen und Unterschiede zum Bundesdurchschnitt bleiben auch in diesem Jahr bestehen. Nordrhein-Westfalen zeigt, wie viele andere Bundesländer einen Abfall der Wespenanfragen. Der Anteil der Bettwanzen-Anfragen liegt weiterhin relevant unterhalb des bundesweiten Anteils, trozt leichter Zunahme im Vergleich zum Vorjahr. Ratten und Mäuse sind rückläufig und bewegen sich nah am bundesweiten Durchschnitt. Auch bei Kakerlaken ist eine Abnahme sichtbar, womit die Insekten in 2025 unterhalb des Bundesdurchschnitts liegen.

Besonders auffällig ist jedoch der extrem hohe Anteil an Silber- und Papierfischchen: Mit über doppelt so hohen Werten wie der Bundesdurchschnitt gehört NRW zu den Fischchen-Hotspots Deutschlands und weist mit Abstand den höchsten Anteil an diesen Schädlingen auf. Diese Entwicklung passt zum urban-industriellen Charakter der Region, in dem sowohl Altbauten als auch Neubauten, hohe Bevölkerungsdichte und vielfältige Wohnsituationen zusammentreffen.
Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz gibt 2025 zwar seine Spitzenposition des Bundeslands mit dem höchsten Wespen-Anteil an Brandenburg ab, zählt mit 39 Prozent jedoch weiterhin zu den Bundesländern mit den höchsten Werten in Deutschland. Der Anteil liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt und spiegelt den starken Natur- und Gartenraum des Landes wider. Bettwanzen treten dagegen nur etwa halb so häufig auf wie im Bundesdurchschnitt. Auch Kakerlaken gehen zurück und stabilisieren sich auf einem unauffälligen Niveau.

Silber- und Papierfischchen nehmen spürbar zu und liegen nun im bundesdeutschen Durchschnitt. Insgesamt zeigt Rheinland-Pfalz weiterhin ein sehr wespengeprägtes Schädlingsprofil, ergänzt um eine moderate Entwicklung der Innenraumschädlinge.
Sachsen
Sachsen verzeichnet 2025 einen deutlichen Rückgang der Wespenanfragen – ein Trend, der in vielen anderen Bundesländern ebenfalls zu beobachten ist.
Bettwanzen bleiben nahezu stabil und liegen im Land auf einem ähnlichen Niveau wie die Wespen. Trotz eines relativ hohen Anteils entspricht die Gesamtentwicklung weitgehend dem deutschlandweiten Trend.

Ratten und Mäuse spielen weiterhin eine untergeordnete Rolle und liegen klar unter dem Bundesdurchschnitt. Kakerlaken hingegen liegen nur knapp unterhalb des Bundesdurchschnitts.
Dafür nehmen Silber- und Papierfischchen deutlich zu und etablieren sich als wachsender Innenraumschädling. Der Sprung von 3 auf 5 Prozent zeigt, dass sich auch in Sachsen die Bedeutung der Schädlinge erhöht.
Ausblick
Während eine genaue Vorhersage, sowohl der allgemeinen Entwicklung der relevantesten Schädlinge als auch einzelner Schädlinge schwierig ist, lassen sich einige Trends aus der Auswertung unserer Daten über die vergangenen Jahre ablesen:
- Der Schädlingsmix wird zunehmend divers. Dabei spielen sowohl klimatische Entwicklungen als auch die Globalisierung eine Rolle. Invasive Arten treten vor allem im Insektenreich vermehrt auf (z.B. die Pharaoameise oder die asiatische Hornisse) und finden auch in Deutschland die für sie notwendigen Lebensbedingungen vor.
- Urbanisierung und Wohnraumverdichtung beeinflussen die Ausbreitung einiger Schädlinge (z.B. Silber- und Papierfischchen).
- Wespen zeigen in jedem Jahr eine starke Dominanz. Wie stark das Wespenjahr 2026 wird und wann die Saison startet, endet und ihren Höhepunkt erreicht, hängt jedoch von komplexen Faktoren ab und lässt sich daher nur schwer vorhersagen.
Zusätzlich zu den Daten aus dem Report, sehen wir auch, dass das Thema Schädlinge zunehmend Menschen beschäftigt und verunsichert. Auch mediale Berichterstattung, wie die Bettwanzenthematik in Frankreich im Jahr 2023, beeinflussen das Bewusstsein der Bevölkerung. Auch diese Trends und Einflüsse finden wir häufig in unseren Daten wieder. In diesem Zusammenhang ist vor allem eines groß: die Unsicherheit. “Viele Anfragen drehen sich weniger um akute Befälle, sondern zunehmend um Prävention, Einschleppungsängste und die richtige Einordnung vermeintlicher Anzeichen. Aufklärungsbedarf, Transparenz und Vertrauen spielen daher eine immer größere Rolle im Beratungsgespräch.”, bemerkt auch Habib Fekih aus seinem Alltag.
Über SchädlingsHero
SchädlingsHero ist eine Vermittlungsplattform für Kammerjägerdienste. Um Endverbrauchern und Unternehmen qualifizierte Fachkräfte bei einem Schädlingsbefall zu vermitteln, arbeiten wir mit geprüften Schädlingsbekämpfungsunternehmen unterschiedlichster Größen deutschlandweit zusammen.
Unsere Mission: In einem Markt mit wenig Transparenz und viel Unsicherheit möchten wir Betroffenen helfen, die vor einem Schädlingsproblem stehen und nicht weiter wissen. Deshalb verknüpfen wir seriöse und qualifizierte Schädlingsbekämpfer mit Kunden deutschlandweit und sorgen für einen fairen, transparenten und schnellen Zugang zu professionellen Fachleuten.
Über den Report
Die Daten dieser Auswertung basieren auf ca. 20.000 Privatkunden-Anfragen für Schädlingsbekämpfungen, die im Jahr 2024 und 2025 über unsere Plattform eingegangen sind. Das bedeutet, dass es nicht relevant ist, ob wir die Anfrage an unser Netzwerk weitergeleitet haben oder nicht – beides ist in den Daten enthalten. Anfragen von Geschäftskunden wurden für die Auswertung ausgeschlossen. Für genauere Informationen zu den Daten, kontaktieren Sie uns gern.






